Eine alte Frau mit kurzen weißen Haaren, lächelnd, trägt eine bunte Schals, vor einem grünen, unscharfen Hintergrund.

Ich begleite Menschen in Lebenskrisen, Übergängen und Phasen der Neuorientierung.


„Sicherheit und Vertrauen können wachsen,
wenn wir Krisen nicht verdrängen, sondern ihnen
mit Mut und Achtsamkeit begegnen.“

Ingrid Strauß

Was meine Arbeit prägt

Mich prägen Mut, Offenheit, Neugier und Weitsicht. Ich interessiere mich für neue Entwicklungen und Denkansätze, bleibe dabei aber dem verpflichtet, was im therapeutischen Kontakt unmittelbar trägt: Präsenz, Mitgefühl, Erfahrung, fachliche Klarheit und eine echte Begegnung.

Ich verstehe Therapie nicht als starres Verfahren, sondern als lebendigen Prozess. Jeder Mensch bringt eine eigene Geschichte, eigene Verletzungen, eigene Ressourcen und ein eigenes Tempo mit. Deshalb ist mir wichtig, genau hinzuhören und gemeinsam herauszufinden, was in der jeweiligen Situation wirklich hilfreich ist.

Mein Weg

Der Wunsch, Menschen in existenziellen Situationen beizustehen, begleitet mich schon lange. Ein prägender Impuls war für mich die Lektüre von Albert Camus’ „Die Pest“. Besonders die Haltung des Arztes im Roman berührte mich: sein Mitgefühl für Menschen in Not, seine Bereitschaft, da zu bleiben, wo andere sich abwenden, und seine stille Entschlossenheit, zu helfen, auch wenn nicht alles kontrollierbar ist.

Dieses Motiv hat meinen beruflichen Weg tief beeinflusst. Es geht mir in meiner Arbeit nicht nur darum, Symptome zu betrachten. Ich möchte Menschen darin unterstützen, sich selbst in Krisen besser zu verstehen, innere Orientierung zu finden und tragfähige Schritte in ihrem Leben zu entwickeln.

Auch persönliche Erfahrungen haben meine therapeutische Haltung geprägt. Die Begegnung mit Krankheit, Abschied und Verlust führte mich zu grundlegenden Fragen: Was trägt, wenn Sicherheiten wegfallen? Was bleibt, wenn man loslassen muss? Wo entsteht innerer Halt?

Solche Erfahrungen haben mein Verständnis für Krisen vertieft. Sie haben mir gezeigt, dass Veränderung nicht immer geradlinig verläuft, aber dass Menschen oft mehr innere Kraft in sich tragen, als sie in schwierigen Momenten spüren können.

Was ich Menschen ermöglichen möchte:

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Begleitung von Menschen in Lebenskrisen, bei Übergängen, Neuorientierungen und mutigen Neuanfängen. Dabei ist jeder therapeutische Prozess individuell.

Entscheidend ist, was ein Mensch mitbringt, was ihn belastet, was ihn stärkt und in welchem Tempo Öffnung möglich ist. Therapie braucht Vertrauen. Sie braucht einen Raum, in dem auch Unsicherheit, Schmerz, Angst oder Orientierungslosigkeit da sein dürfen, ohne bewertet zu werden.

Ich arbeite mit fachlicher Kompetenz, klarer Wahrnehmung und einer achtsamen therapeutischen Haltung. Gemeinsam können wir verstehen, welche Muster, inneren Konflikte oder Lebensumstände zur aktuellen Belastung beitragen und welche neuen Wege möglich werden.

Zwei Personen arbeiten an einem Tisch mit Laptop, Notizbuch und Stift, im Hintergrund Vasen mit weißen Calla-Lilien und ein Holzpanel an der Wand.

Meine langjährige buddhistische Praxis ist eine wesentliche Grundlage meiner Haltung.

Sie prägt mein Verständnis von Achtsamkeit, Mitgefühl, Leid, Veränderung und innerer Entwicklung.

Dabei geht es mir nicht um fertige Antworten oder abstrakte Konzepte. Entscheidend ist für mich, alte Weisheit in die konkrete Lebensrealität eines Menschen zu übersetzen.

Was bedeutet Mitgefühl, wenn Emotionen mich überwältigen? Was bedeutet Loslassen, mir der Boden unter den Füßen weggezogen wird? Was bedeutet Vertrauen, wenn ich nirgendwo Halt finde?

Diese Fragen begleiten meine Arbeit. Sie helfen, auch in schwierigen Phasen einen Raum zu öffnen, in dem Entwicklung möglich bleibt.


Was ich Menschen ermöglichen möchte

Ich möchte Menschen darin unterstützen, wieder Zugang zu ihrer eigenen inneren Kraft zu finden. Viele erleben in Krisen zunächst Ohnmacht, Angst oder Orientierungslosigkeit. In der therapeutischen Arbeit kann allmählich erfahrbar werden, dass nicht alles von außen kommen muss: Halt, Klarheit und Vertrauen können im eigenen Inneren wachsen.

Große Ideen, große Wirkung.

Hier trifft Kreativität auf Chancen. Gemeinsam werden wir innere Ressourcen aufspüren, dabei Selbstvertrauen aufbauen, neugierig bisher ungelebtes Potential erkunden und mit mutigem Denken schrittweise in der Realität umsetzen. Ziel ist, deine Innere Stärke im Alltag sichtbar und spürbar werden zu lassen.

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